Survival Training im „Team-Survival“ – Die Kunst des Überlebens

Wer sich hobbymäßig gerne mal in unwegsamem Gelände aufhält und dabei hin und wieder seine eigenen Grenzen kennenlernt, der hat vielleicht auch schon einmal Bekanntschaft mit der einen oder anderen gefährlichen Situation gemacht – sei es durch eine stark blutende Verletzung, einen plötzlichen Wetterumschwung oder vielleicht sogar durch den Angriff eines wilden Tieres.

Doch wie steht es um die eigenen Fähigkeiten, wenn es tatsächlich mal um das nackte Überleben in freier Natur geht oder andere Umstände ein Überleben ohne tagtägliche Hilfsmittel zur einzigen Chance machen?

Das in Sachsen ansässige Team-Survival hat sich auf derartiges Survival Training spezialisiert und trifft damit auf ein stetig wachsendes Interesse im deutschsprachigen Raum. Generell wird Survival Training sowohl auf privater Ebene als auch im Rahmen von Firmenevents immer beliebter. Die Herausforderungen eines solchen Überlebenskurses sind dabei oft vielseitiger, als man es sich von zuhause aus vorstellen mag. Das Team-Survival bietet für Interessierte eine Reihe unterschiedlicher Kurse an, die je nach Region spezielle Inhalte bzw. Überlebenstechniken thematisieren.

Grundlagen im Survival Training

„Survival of the Fittest“ – Das, was frei nach Charles Darwin häufig fälschlicherweise mit dem “Überleben des Stärksten” übersetzt wird, beschreibt in Wahrheit das Überleben derer, die sich am besten an Ihre Umgebung anpassen können. Zu den absoluten Basics im Team-Survival zählen daher die Orientierung in unbekanntem Gelände, das Auffinden von Wasser und Nahrung, Erste Hilfe-Maßnahmen oder die Überwindung von natürlichen Hindernissen wie Flüssen oder Felsen. Das Survival Training wird je nach Region (Thüringen, Rheinland-Pfalz, NRW) von verschiedenen professionellen Trainern angeboten und unterscheidet sich daher natürlich auch immer ein Stück weit in deren persönlicher „Philosophie“. Neben dem reinen Überleben werden somit auch hin und wieder Schwerpunkte auf Themen wie Nachhaltigkeit oder Naturpädagogik, also das Verstehen der Natur, gesetzt.

Schlafplatz beim Survival Training

Offenheit gegenüber Neuem sollte dabei genauso mitgebracht werden wie ein gutes Maß an Durchhaltevermögen, denn lange Märsche stehen praktisch bei jedem Kurs auf der Tagesordnung. Das mitgeführte Gewicht ist dabei ein entscheidender Faktor und sollte bei der Vorbereitung auf das Survival Training in jedem Fall bedacht werden.

Statistiken zufolge werden übrigens 95% aller Such- und Rettungseinsätze innerhalb der ersten 72 Stunden abgeschlossen – ein Zeitraum, den man keinesfalls unterschätzen sollte und bestenfalls mit Hilfe entsprechender Vorerfahrung meistert.

Prepper Kurse – Survival Training für den Katastrophenfall

Wem das „normale“ Überlebenstraining nicht aufregend genug ist, dem bietet das Team-Survival auch ein sog. Prepper Survival Training an. Als „Prepper“ werden Personen bezeichnet, die sich mit Hilfe individueller Maßnahmen auf jede denkbare Art von Katastrophenfall vorbereiten. Dazu zählen die Errichtung von Schutzräumen, das Vorhalten von Werkzeugen oder die Lagerung großer Mengen von Lebensmitteln. Ursache oder Zeitpunkt einer Katastrophe spielen eine untergeordnete Rolle. Entsprechend umfangreich ist auch der Inhalt des Prepper Trainings. Neben der Selbstversorgung und Kommunikationstechniken stehen auch Nahkampf, Fluchttechniken und spezielles psychologisches Training auf dem Programm.

In diesem Zusammenhang wurde vom Inhaber des Team-Survival, Ronny Schmidt, sogar ein eigenes Konzept entwickelt. Das D.R.L.T. (Disaster Response Leader Team) ist ein Ansatz, der den Aufbau eines europäischen Netzwerkes sog. R. Teams (Response Teams) anstrebt, die im Katastrophenfall Führungsaufgaben annehmen und „Zivilisten“ in sichere Gebiete führen. Grundlage des Ansatzes ist das militärische SERE Level A Handschellen in Survival TrainingTraining (survival, evasion, resistance, escape), das von US-amerikanischen Streitkräften zur Vorbereitung auf Kriegseinsätze angewandt wird. Eine genaue Erklärung des Konzeptes von Ronny Schmidt kann man hier nachlesen.

Glaubt man einer im Jahr 2009 veröffentlichten Studie der Europäischen Kommission, haben sich (zu diesem Zeitpunkt) insg. zwei Drittel aller Deutschen noch nie mit Präventivmaßnahmen für potentielle Katastrophen beschäftigt und haben dies auch künftig nicht vor. Demgegenüber stehen heute in Deutschland schon immerhin geschätzt 600.000 Prepper und eine ganze Menge an neuen Voranmeldungen für die Kurse im Team-Survival.

Combat Survival zum Schutz bei Übergriffen

Die aktuelle Sicherheitslage in Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt macht es heute leider notwendig, sich auch mit bislang eher unwahrscheinlichen Szenarien wie terroristischen Anschlägen oder kriminellen Übergriffen zu beschäftigen. Aus diesem Grund bietet das Team-Survival ein hierauf spezialisiertes Combat Survival Training an, das sich auf überlebenswichtige Maßnahmen in Krisengebieten und Regionen mit starkem Gefährdungspotential konzentriert. Hierzu zählt neben den Grundlagen der Selbstverteidigung auch Tarnen und Täuschen sowie der Umgang mit Drill, Stresssituationen und Schmerzen. Die eigene körperliche Belastungsgrenze ist hier also von enormer Bedeutung und sollte im Vorfeld bereits gut vom jeweiligen Teilnehmer eingeschätzt werden. Am Ende des knapp zweitägigen Kurses stehen dafür eine einmalige Erfahrung sowie das Wissen, in einer möglichen Krisensituation vielleicht ein ganzes Stück besser aufgestellt zu sein.

Mehr zum Team-Survival sowie den jeweiligen Angeboten gibt es unter http://www.team-survival.de/

Informationen zum Thema Blutstillung nach schweren Outdoor-Verletzungen finden Sie unter http://musthave-medical.com/blutstillung-bei-menschen/

Zum Survival Kit

◄ Zurück zum Blog

◄ Zur Übersicht